IIoT-Gateways mit OPC UA-Technologie

Moxa auf der sps ipc drives 2017, Stand 9.231 mit erstem Azure-zertifiziertem Automatisierungscomputer

IIoT-Gateways mit OPC UA-Technologie
Moxa MC-1121 IIot Gateway

Moxa zeigt auf der diesjährigen Messe eine industrielle Edge-zu-Cloud-Konnektivitätslösung für den Einsatz in smarten Fabriken. Moxas MC-1121 ist ein industrielles IoT-Gateway, das Microsoft Windows 10 IoT und OPC UA Publisher einsetzt, um den Maschinenstatus auf Fabrikebene zu überwachen. Das Gateway erfasst die Daten verschiedenster Sensoren, wie Motorgeschwindigkeit, Temperatur und Kühlflüssigkeiten. Nach der Erfassung sendet es die Daten mittels OPC UA Publisher-Modul in Windows 10 IoT an die Microsoft Azure Cloud. Derzeit ist Moxas MC-1121 der weltweit einzige Microsoft Azure-zertifizierte Automatisierungscomputer.

OPC UA gemeinsam für smarte Fabrikanwendungen entwickeln

OPC UA wurde lange Zeit als Brücke zwischen der OT- und IT-Welt eingesetzt. Für das Industrial Internet of Things (IIoT) und Industrie 4.0 ist es eine wichtige Technologie, denn in beiden muss eine Vielzahl von Geräten und Systemen, die verschiedene Protokolle nutzen, miteinander kommunizieren. Ursprünglich als Client-Server-Modell konzipiert, wollten Fabrikbetreiber OPC UA zur Optimierung ihres Betriebs einsetzen. Das führte zur Übernahme des Publisher-Subscriber-Modells, welches verbesserte Skalierbarkeit und Widerstandfähigkeit für Fabrikanwendungen bietet.
Moxa hat sehr eng mit der OPC Foundation und Microsoft zusammengearbeitet, um die Funktionalität von OPC UA für seine Geräte zu übernehmen. Moxa Hardware wird für die Windows 10 IoT-Tests eingesetzt, und als Ergebnis der Kooperation zwischen Moxa, Mircosoft und der OPC Foundation gibt es außerdem einen OPC UA-Starterkit.

Moxas MC-1121 Serie von IIoT-Gateways bringen Gerätedaten mit Unterstützung des Microsoft OPC UA Publisher-Moduls in die Cloud, wodurch sie mühelos ins Azure-Hub gelangen. Die IIoT-Gateways beinhalten eine Reihe von Schnittstellen für Ethernet-, serielle sowie I/O-Geräte, und sie können gemeinsam mit Microsoft Connected Device Studio genutzt werden. Das macht sie zur optimalen Alles-in-einem-Lösung für kleinere bis mittelgroße Installationen oder für die einfache Anbindung großflächiger Installationen an die Cloud.

Laut Thomas Heuwinkel, Business Development Manager bei Moxa Europe, „ist OPC UA die Grundlage dafür, dass Maschinen und Geräte verschiedener Hersteller, welche unterschiedliche Protokolle und Technologien einsetzen, miteinander kommunizieren können. Da die von Fabriken erfasste Datenmenge stetig steigt, ist eine effiziente Datenverarbeitung unerlässlich. Aus diesem Grund hat Moxa sich bereits frühzeitig mit der Entwicklung eines umfangreichen OPC-Angebots beschäftigt. Moxas MC-1121 ist eine fortschrittliche Lösung, die native Konnektivität zu Edge-Geräten ohne die Nutzung von Adaptern bietet. Die aus dem Einsatz der OPC UA-Protokolle resultierende Konnektivität zwischen Geräten auf Fabrikebene und der Microsoft Azure Cloud sorgt dafür, dass sich mittels Zusammenarbeit zwischen Cloud und Edge-Geräten das volle Potenzial des IIoT ausschöpfen lässt“, so Heuwinkel.

Eigenschaften des MC-1121 IIoT-Gateways:
-Lüfterloser Quad-Core-Automatisierungscomputer für die Hutschiene mit verschiedenen Schnittstellen: 2 serielle Ports, 4 Gigabit LAN-Ports, 4 DIs, 4 Dos und 2 USB 2.0-Ports
-Duale, unabhängige Displays (VGA- + Display-Port)
-Mini PCIe-Schnittstelle für Wi-Fi, 3G, LTE und GPS
-Duale Speicherlösung (SD- und CFast-Slots)
-12 bis 36 VDC
– -40 bis 70°C Betriebstemperatur

Besuchen Sie Moxa auf der sps ipc drives in Nürnberg vom 28. bis zum 30. November 2017 am Stand 9.231 und erleben Sie OPC UA im IIoT live!

Mehr zum MC-1121 finden Sie unter: https://www.moxa.com/product/MC-1100_Series.htm

Moxa bietet ein lückenloses Spektrum von Qualitätsprodukten für industrielle Netzwerk-, Computer- und Automationslösungen und unterhält ein Distributions- und Servicenetz für Kunden in mehr als 70 Ländern. Moxas Produkte haben bereits weltweit über 30 Millionen Geräte für Anwendungen verschiedenster Branchen miteinander verbunden. Dazu zählen die Fabrikautomation, die intelligente Vernetzung von Schienenfahrzeugen, intelligente Stromnetze und Transportsysteme, die Öl- und Gasindustrie, die Marinetechnik und der Bergbau.

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